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Ausflugsziele rund um das Waldschlößchen

Schloss Ludwigslust © Staatliches Museum Schwerin, Foto L. SteinerSchloss Ludwigslust
Schloss Schwerin mit Schlosspark © Staatliches Museum Schwerin, Foto G. BröckerSchloss Schwerin
Schloss Güstrow © Staatliches Museum Schwerin, Foto M. RahnenführerSchloss Güstrow
 

Schloss Ludwigslust, eingerahmt von Schlosspark und Kaskaden, erbaut 1776, gehört zu den größten barocken Schlössern Norddeutschlands und war bis 1837 Zentrum der Hofhaltung zweier Herzöge.
Da es bis 1945 von der herzoglichen Familie bewohnt wurde, haben sich Kamine, Spiegel und Supraporten, Parkettfußböden und Kronleuchter, Ornamente und Dekorationen aus Ludwigsluster Carton erhalten und prägen den Eindruck von Authentizität.
Seit Sanierung und Neugestaltung im Frühjahr 2016 präsentiert sich der Ostflügel des Schlosses in frischer Pracht. In 18 neukonzipierten Räumen werden herausragende Kunstwerke aller Gattungen an dem Ort präsentiert, mit dem sie verbunden sind.
Erstmals seit etwa 150 Jahren ist die historische Gemäldegalerie wieder erlebbar.
Herzstück des Schlosses ist der Goldene Saal mit seinen monumentalen korinthischen Säulen, kostbaren Kristalllüstern und dem aufwendig restaurierten Parkettfußboden.
Zu den Höhepunkten des Rundgangs gehören die Menagerie-Serie des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry, die Büsten von Jean-Antoine Houdon, Meissener Porzellane, kostbare Möbel der Zeit, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung.
Mitte des 19. Jahrhunderts erweiterte Peter Joseph Lenné den Ludwigsluster Schlosspark. Der 125 Hektar große Landschaftspark gilt wegen seiner barocken Alleen, Kaskaden, Kanäle, Wasserspiele und dendrologischen Kostbarkeiten als einer der schönsten Parks im Norden Deutschlands.
Quelle: Staatliches Museum Schwerin

weitere Informationen unter:
www.schloss-ludwigslust.de

Auf einer Insel inmitten des großen Schweriner Sees verzaubert das vieltürmige Schloss Schwerin.
Es zählt zu den bedeutendsten Architekturschöpfungen des romantischen Historismus in Europa. Malerisch eingebettet in den Burggarten zeigt sich der herrschaftliche Prunkbau aus dem 19. Jahrhundert von lokalen Traditionen und den französischen Schlössern an der Loire inspiriert.
Heute ist das Schloss Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und des Schlossmuseums.
Beim Besuch des Schlosses beeindrucken nicht nur der verschwenderisch reich ausgestattete Thronsaal, sondern auch die Wohn- und Gesellschaftsräume des Großherzogs in der Bel- und Festetage. Speise-, Tee- und Blumenzimmer bieten das erlesene Ambiente für ausgewählte Kunstwerke vom 17. bis zum 19. Jahrhundert: Seltene Möbel aus der Zeit des Historismus, Skulpturen und Gemälde und kostbare Porzellane − schwerpunktmäßig aus den Manufakturen Meissen und Berlin.
Die Ahnengalerie führt die lange Herrschaftstradition der mecklenburgischen Fürstendynastie anhand der Porträts aller Herzöge vom 14. bis zum 18. Jahrhundert vor Augen.
Eine umfangreiche Kollektion herzoglicher Jagd- und Prunkwaffen wird in der ehemaligen Waffenhalle präsentiert.
Quelle: Staatliches Museum Schwerin

weitere Informationen unter:
www.schloss-schwerin.de

Die Barlachstadt Güstrow, nahe Rostock und der Ostsee gelegen, beherbergt im Herzen des historischen Altstadtkerns Schloss Güstrow, eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas mit unerwartetem südländischem Charme.
Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ sich hier ab 1558 eine herrschaftliche Residenz errichten.
Als prunkvoll ausgestattete Hofhaltung Wallensteins rückte der Fürstensitz im Dreißigjährigen Krieg kurzzeitig in den Brennpunkt europäischer Geschichte.
Originale prächtige Stuckdecken, insbesondere die kuriose Festsaaldecke mit vorwiegend exotischen Jagdszenen, zählen zu den bemerkenswertesten Deutschlands.
Eine der bedeutendsten musealen Mittelaltersammlungen Norddeutschlands sowie Gemälde, Skulpturen und Mobiliar der Renaissance und des Barocks lassen den Glanz des ehemaligen Fürstensitzes wieder aufleben.
Quelle: Staatliches Museum Schwerin

weitere Informationen unter:
www.schloss-guestrow.de

 
 

Galerie Alte & Neue Meister Schwerin

Galerie Alte & Neue Meister Schwerin, Foto M. Setzpfandt © Staatliches Museum Schwerin
Schätze von der Antike bis zur Gegenwart und von internationalem Rang befinden sich in der 1882 eröffneten Galerie Alte & Neue Meister Schwerin. Die mecklenburgischen Herzöge haben eine der hochrangigsten europäischen Sammlungen holländischer und flämischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts zusammengetragen, die bis heute das Museum prägen. Werke berühmter Meister wie Jan Brueghel d. Ä., Ludolf Backhuysen, Frans van Mieris d. Ä., Frans Hals, Peter Paul Rubens und Carel Fabritius gestatten vielfältige Einblicke in das Leben im 17. Jahrhundert und zeugen von der hohen Malkultur dieser Zeit.
Zudem besitzt die Galerie die weltweit größte Sammlung des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry, darunter die berühmte lebensgroße Nashorndame Clara.
Große grafische und kunsthandwerkliche Sammlungen und die Ernst Barlach Stiftung Bölkow ergänzen die Dauerausstellung.
Seit Sommer 2016 ist die Moderne in fünf neu gestalteten Sälen und dem Neubau stets präsent: In ihrer Geschlossenheit einmalig ist die Sammlung Marcel Duchamp, die nahezu alle Phasen und Aspekte des Künstlers verdeutlicht. Auftakt des Rundgangs durch die Moderne sind Werke deutscher Impressionisten, die mit zeitgleich entstandenen Arbeiten von Konzeptkünstlern konfrontiert werden. In der DDR-Zeit wurde einer der umfangreichsten Bestände figürlicher Malerei begründet, mit Werken von u.a. Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Clemens Gröszer. Seit 2013 bereichert eine Werksammlung des in Mecklenburg geborenen Künstlers Günther Uecker die zeitgenössische Kollektion.
Wechselnde Sonderausstellungen alter und zeitgenössischer Kunst ergänzen das Ausstellungsangebot.

weitere Informationen unter: www.museum-schwerin.de

 

Der Dom in Güstrow

Ernst-Barlach-Gedenkstätte

Das Jagdschloß in Friedrichsmoor

 
Der Dom gehört zur norddeutschen Backsteingotik. Er wurde 1226 durch den Wendenfürst Heinrich Borwin II. als Sitz von katholischen Domherren gestiftet. Die Domweihe fand 1335 statt. 1568 wurde der Dom dann evangelische Hofkirche. Im Dom ist das von Ernst Barlach im Jahr 1926 geschaffene Ehrenmal für die Opfer des 1. Weltkrieges ausgestellt. Die als „Schwebende“ Engel bekannte Plastik verkörpert den Schmerz der Mütter, die Ihre Söhne im Krieg verloren haben.
Die Ernst-Barlach-Gedenk-stätte, in den Heidbergen am Inselsee gelegen, zeigt Plastiken und das Atelierhaus von Ernst Barlach (1870 − 1938). Hier sind über 100 seiner Plastiken ausgestellt, auch seine letzte Arbeit „Die lachende Alte“.
Von Crivitz aus führt sie die Tour über die Lewitzdörfer Tramm, Klinken, Raduhn und Rusch nach Friedrichsmoor. Das Jagdschloß liegt mitten in der Lewitz umgeben von Fließgewässern, Fischteichen, Wäldern und Wiesen. Es beherbergt heute ein Hotel, ein Cafe und ein Restaurant. Wildspezialitäten von heimischen Wild aus der Lewitz sorgen für kulinarische Genüsse. 1780 wurde mit dem Bau begonnen und unter Herzog Friedrich Franz I. sind das Schloß und die Außenanlagen vollendet worden. Die kostbare Bildtapete im Gartensaal zeigt in fünf Bildern Szenen einer Parforcejagd. Jedes Jahr im September veranstaltete der Herzog von hier aus seine ausgedehnten Hirschjagden. Heute kann der naturbegeisterte Besucher Wanderungen in die ausgedehnte Lewitzniederung unternehmen. Auf den Rücken der Lewitzschecken und von Vollblutarabern können sie die weite Natur erkunden.
 
 
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Schweriner Chaussee 08, 19089 Crivitz, E-Mail: kontakt@waldschloesschen-mv.de
Telefon: 03863-54300