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Durchbruchstäler der Warnow

Wanderung zu den drei Durchbruchstälern der Warnow

Im Flusslauf der Warnow sind drei sehenswerte Durchbruchtäler entstanden. Mit dem Ende der Eiszeit und der einsetzenden Warmzeit vor etwa 15.000 Jahren schmolzen die aus dem skandinavischen Raum kommenden Eisberge, häufig von einer Mächtigkeit von bis zu 1.000 m Höhe, ab. Das Schmelzwasser transportierte große Mengen Sande, Kiese und Gesteine, dabei veränderte sich Oberflächenform der Landschaft. Als Ergebnis entstanden die landschaftlich abwechslungsreichen Durchbruchtäler. Durch diese, bis zu 30-40 m hohen Hänge, bahnt sich die Warnow als Wildwasser ihren Weg. Alle drei Durchbruchtäler sind eine eigenständige Wanderung von ihrer landschaftlichen Schönheit her wert. Festes Schuhwerk ist für diese Wanderung zu empfehlen.
 
Die Warnow
 
Diese Wandertour wird ihnen lange in Erinnerung bleiben. Sie ist eine „zu Fuß Wanderung“ von etwa 3 Stunden entlang des ersten Warnowdurchbruchtals bei Gädebehn. Eine einzigartige natürliche Landschaft auf der sie Fauna und Flora kennen lernen, die ihnen so noch nicht begegnet ist, können sie hier erleben. Für diese Wanderung brauchen sie festes Schuhwerk. Die Verpflegung muss aus dem Rucksack erfolgen. Bänke zum Ausruhen treffen sie unterwegs an.
Parken sie ihr Fahrzeug in Gädebehn und wandern den Rönkenhofer Weg in Richtung zum Forstamt. Vor dem Hochwald, zwischen den beiden Eichenaufforstungen, führt sie ein Weg bis an die Warnow heran. Auf der Böschung der Warnow geht es dann entgegen der Fließrichtung entlang. Der Pfad ist nicht immer eben. Einzelne vom Biber über den Weg gefällte Birken, Eichen und Aspen müssen sie überwinden. Auf viele interessante natürliche Begebenheiten werden sie nun aufmerksam.
Dieser Streckenabschnitt der Warnow ist von einer Bewirtschaftung ausgeschlossen. Absterbende Bäume-„Totholz“- sind voller Leben. Aus ihnen erwacht neue Natur. Die Arbeit des Bibers erleben sie auf Schritt und Tritt. Birken, junge Eichenbestände u.a. Baumarten sind für ihn beliebte Nahrungsangebote. Ein- und Ausstiege vom Biber sind gut zu erkennen..
Der Eisvogel hat hier sein Jagdrevier. Stockenten gründeln in der Warnow, Meisen, Finken u.v.a. Vogelarten tummeln sich im Geäst. Wenn sie aufmerksam in das Wasser schauen, können sie auch die eine oder andere Forelle erblicken. Die Warnow gehört zu den Salmonidengewässern. Hier haben die lachsartigen Fische ihren Lebensraum. Die Pflanzenwelt im Wasser und entlang des Wanderweges ist vielfältig. Sumpfdotterblume, Flussseerose, Rohrkolben, Sumpfweiderich u.v.a. Arten wachsen in diesem feuchten Biotop. Am Forstamt angekommen, geht ihre Wanderung den Waldweg durch schattenspendende Laubwälder zurück nach Gädebehn.
 
Zweimännerbrücke Alt Necheln
 
Das Durchbruchtal bei Karnin erreichen sie von Langen Brütz in Richtung Kleefeld. Vor Kleefeld führt sie ein Wegweiser nach Karnin. Wandern sie dann vom Waldeingang bis hin zur Warnow. In der Naturschutzstation Karnin können sie nach vorheriger Anmeldung Rast machen
 
Ringelnatter
 
Das Durchbruchtal bei Groß Görnow erreichen sie von Sternberg aus in Richtung Groß Raden. Unmittelbar hinter der Sternberger Burg biegen sie nach Groß Görnow ab. Vor dem Ort führt sie ein etwas unscheinbarer Wegweiser zum Pakplatz „Warnowtal“. Die Wanderung führt sie zunächst links entlang der Fließrichtung bis zu einer etwa 40m, die Warnow überspannenden, schmalen Holzbrücke. Diese überqueren sie und genießen hierbei den Wildlauf der Warnow. Der Wanderweg führt sie dann rechts in Fließrichtung oberhalb des Hanges weiter. Viele Schilder informieren über Geologie, Fauna und Flora sowie das Leben der Menschen entlang der Warnow.
 
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